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Oft gestellte Fragen
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Welchen Namen soll die neue Stadt bekommen?
Diese Frage beschäftigt die Bürgerinnen und Bürger.

Zu diesem Sachverhalt gilt seit 2014 eine neue Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums. Diese hat u. a. zum Inhalt:

Über den Namen der "neuen Stadt" entscheiden die Städte und die gewählten Stadträte.
Der Name sollte kurz und zutreffend sein und einen örtlichen Bezug haben. Dreifach- oder Vierfachnamen sind ausgeschlossen.

Für die Änderung eines Namens muss die Genehmigung des Landratsamtes in Verbindung mit dem Einvernehmen des Innenministeriums eingeholt werden.
Das Innenministerium holt dann gutachterliche Stellungnahmen von Fachinstituten und vom Sächsischen Staatsarchiv ein.

Wichtig ist aber: Die ehemaligen Städtenamen bleiben als Ortsteilnamen erhalten. Der regionale Bezug wird nicht aufgegeben!

GS 02-2016

Ist der Ortsname "Silberberg" nicht genehmigungsfähig?
Der Name Silberberg sei möglicherweise nicht genehmigungsfähig, so das Ergebnis einer Einschätzung einer Kommission des Sächsischen Innenministeriums. Da jedoch weder die Namen der Gutachter noch die Gründe für die Ablehnung bekannt sind, beruht die Argumentation zum jetzigen Zeitpunkt auf reiner Spekulation. Empfohlen wird vom Innenministerium lt. Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren zu kommunalen Namen unter anderem ein Name mit einem geografischen Bezug und keinesfalls ein Kunstname.
Um vorbereitet zu sein zu sein, wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich noch einmal mit der Namensfindung befasst. Unter dem Vorsitz des Schneeberger Bürgermeisters Frieder Stimpel gehören der Arbeitsgruppe unter anderem Kreisarchivarin Steffi Rathe und Götz Altmann, der ehemalige Leiter der Sächsischen Landesstelle für Volkskultur an, die sich unter Berücksichtigung der Verwaltungsvorschrift des SMI und eines, von den Mitgliedsstädten der geplanten Einheitsstadt Silberberg in Auftrag gegebenem Gutachten des Professors für Deutsch- Slawische Namensforschung der Universität Leipzig Dr. Karlheinz Hengst, mit der Genehmigungsfähigkeit des Namens, sowie eventuell möglicher anderer Namen befassen. Namensvorschläge aus der Bevölkerung sind selbstverständlich ebenfalls willkommen.


Was bedeutet Doppik?
Doppik ist die Abkürzung von "Doppelter Buchführung in Konten" und bildet das passende Gegenüber zu dem Begriff "Kameralistik".

Buchführung ist die planmäßige und lückenlose Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle einer Organisationseinheit mit dem Ziel, jederzeit einen Überblick über die Vermögenslage und den Stand der Schulden zu ermöglichen. Die doppelte Buchführung ist das System der kaufmännischen Buchführung gemäß § 238 HGB, welches die Ermittlung eines Periodenerfolges zweifach ermöglicht: Bei der doppelten Buchführung werden die Geschäftsvorfälle in zweifacher Reihenfolge und sachlicher Ordnung mit Auswirkung auf das Vermögen gebucht.
Die Buchung erfolgt auf mindestens zwei Konten. Die doppelte Erfolgsmitteilung geschieht durch Betriebs-/ Vermögensvergleich und durch Gewinn- und Verlustrechnung.

Dagegen gibt es bei der einfachen Buchführung keine Sachkonten. die Bilanzerstellung ist nur durch Inventur möglich und die Gewinnermittlung erfolgt nur durch (Betriebs-) Vermögensvergleich. Es liegt also keine Kontrolle durch Gewinn- und Verlustrechnung vor.

Gesetzeslage:
Der Sächsische Landtag hat in seiner Sitzung vom 7. November 2007 das Gesetz über das neue kommunale Haushalts- und Rechnungswesen beschlossen.
Das Gesetz sieht die Einführung der Doppik in allen sächsichen Kommunen zum 01.01.2013 vor. Abweichend von diesem Termin eröffnet § 131 (2) der Gemeindeordnung des Freistaates Sachsen die Möglichkeit die Bestimmungen dieses Gesetztes bereits vor dem Haushaltsjahr 2013 umzusetzten.


Wer, wie und wann kommt es zur Entscheidung über die gemeinsame Stadt?

 

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